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11.08.2010 20:45
Das Jahn-Archiv hat wieder geöffnet! |
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Wir engagieren uns für den SSV Jahn und ein neues Fußballstadion, weil • eine erfolgreiche Jugendarbeit nur dann gelingen kann, wenn es für Kinder und Jugendliche die Anziehungskraft einer Profimannschaft gibt und die Perspektive, dort spielen zu können. • der SSV Jahn Regensburg seit über 60 Jahren Markenzeichen für Profifußball in Ostbayern ist. • wir dazu beitragen wollen, dass die wirtschaftliche Attraktivität der Region Regensburg und Ostbayern mit diesem Markenzeichen weiter positiv präsentiert wird. • Fußball als Werbeträger für Regensburg und Ostbayern gelten soll. • Profifußball in einem neuen Stadion den Bekanntheitsgrad der Region weiter erhöhen wird. • ein neues Stadion ein Ort der Begegnung werden soll, an dem Unternehmen und Unternehmer der Region sich austauschen und präsentieren können. • es die Bürger dieser Region verdient haben und es auch wollen, attraktiven Fußball in einem neuen Stadion sehen zu können. • es darüber hinaus einfach Spaß macht, mit einem Fußballverein mitleiden und mitfeiern zu können, der die Stadt und die Region vertritt. Wir engagieren uns für den Jugendfußball, weil • Kinder und Jugendliche, die Fußball spielen in ihrer körperlichen, geistigen, sozialen und emotionalen Entwicklung hervorragend stimuliert und gefördert werden. • Kinder und Jugendliche in der Zeit, in der sie Fußball spielen, nicht vor dem Fernseher oder Computer sitzen. • Kinder und Jugendliche lernen Mannschaftsgeist zu entwickeln. • die Integration von Ausländerkindern gefördert wird. • der notwendige Aggressionsabbau bei Kindern und Jugendlichen besser auf dem Fußballplatz, als bei Computerspielen oder anderswo erfolgt. • die vielen ehrenamtlichen Betreuer und Trainer auf die finanzielle Unterstützung angewiesen sind. • das Leuchten in den Augen und die unverfälschte Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen ein großartiger Dank sind. Entstehung und MotivationSchon die Geschichte des noch jungen Fördervereins SSV Jahn Regensburg e.V. sagt eine ganz Menge über die Philosophie aus, die sich hinter dieser Initiative verbirgt. Entstanden aus dem festen Willen, eine Art „positive Bürgerbewegung“ auf den Weg zu bringen, verstand sich die Gruppe engagierter Regensburger, zu denen bereits sehr früh auch Persönlichkeiten aus ganz Ostbayern gestoßen waren, zuerst einmal als „Ja-Sager“ – und dies ganz bewusst als Gegenstück zu jenen Bürger-Initiativen, die zumeist aus einer generellen Abwehrhaltung heraus die unterschiedlichsten Projekte stets zu verhindern trachten. Erinnert sei nur an das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum. Da der Fußballsport in seiner professionellen Darbietung neben einer dringend erforderlichen Infrastruktur – sprich ein modernes Stadion – auch Vereinsstrukturen erfordert, die den sportlichen Ambitionen eines Traditionsvereins wie Jahn Regensburg gerecht werden und diese notwendige Voraussetzung beim Jahn allzu lang unterschätzt wurde, mutierten die „Ja-Sager“ schon bald naheliegenderweise zu „JAhn-Sagern“. In diesem Frühstadium der Pro-Jahn-Initiative gelang es nach der erforderlichen Auseinandersetzung um den richtigen Weg einer nachhaltig positiven Entwicklung zwar nicht, das amtierende Präsidium von der Notwendigkeit eines grundsätzlichen Wandels in der Vereinsführung zu überzeugen. Immerhin aber trug die aus Kreisen des späteren Fördervereins aufgebrachte Qualifikations-Prämie in Höhe von insgesamt 55000 Euro an die erste Mannschaft und den Betreuerstab dazu bei, dass sich mit dem Beginn der Saison 2008/2009 die Marke „Jahn Regensburg“ auch in der vom Deutschen Fußballbund (DFB) neu etablierten 3. Liga beweisen kann. Nach dem überraschenden Wiederantritt von Präsident Franz Nerb bei den Vorstandswahlen im Mai 2008 entschied man sich schließlich dazu, den gemeinnützigen „Förderverein SSV Jahn Regensburg e.V.“ zu gründen und sich insbesondere um die langfristige Entwicklung des SSV Jahn Regensburg zu kümmern, vor allem um die stets am meisten unter den wirtschaftlichen Problemen leidende Jugend. So ist es das Ziel des Vereins, Sponsoren und Förderern eine Plattform zu bieten, um gezielt den rot-weißen Nachwuchs, etwa durch die Unterbringung im Sportinternat Regensburg, zu fördern. Schließlich wurde Jahn Regensburg inzwischen vom Bayerischen Fußball-Verband in den Rang eines Landesleistungszentrums erhoben. „Dies bedarf natürlich besonderer Anstrengungen,“ meinten die Gründungsmitglieder, zu denen neben dem 1. Vorsitzenden Hans Rothammer auch Stefan Avemaria, Günter Hödl, Edmund Ipfelkofer, Johann Markl, Prof. Dr. Reinhard Mennicken, Gerd Otto, Dr. Wolfgang Otto, Edgar Pielmeier, Dr. Thomas Rothammer, Martin Schmack, Daniel Schmid und Dr. Günter Stöberl gehörten. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch der bemerkenswert hohe Anteil eigener Jugendspieler, die es in den 3. Liga-Kader geschafft haben. Intensive Jugendarbeit ist in der Tat der richtige Weg, um Regensburg langfristig und dauerhaft auch im Profi-Fußball zu etablieren. Langfristig möchte der Förderverein die Jugendarbeit von den immer wiederkehrenden finanziellen Turbulenzen des Hauptvereins abkoppeln. Ziel ist gerade auch mit Blick auf potentielle Sponsoren aus dem Kreis regionaler Wirtschaftsunternehmen eine neue Vertrauensbasis für Spitzen-Fußball in Regensburg zu schaffen. Hier finden Sie Gründungssatzung und Flyer des Fördervereins. |
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